KOSTENLOSE CHECKLISTE
Hundefutteretiketten in 5 Schritten verstehen
Eine praktische Orientierung für den nächsten Blick auf Dose, Beutel oder Futtersack – verständlich, kompakt und ohne Werbeversprechen.
DAS STEHT AUF DEM ETIKETT
Futterangaben richtig einordnen
1. Futterart prüfen
Suche zuerst nach der Bezeichnung Alleinfuttermittel oder Ergänzungsfuttermittel. Snacks oder reine Fleischdosen sind allein nicht automatisch eine vollständige Ration.
2. Zusammensetzung lesen
Die Zutaten stehen in absteigender Reihenfolge ihres Gewichts. Achte darauf, wie konkret die Rohstoffe benannt sind und ob Prozentangaben die Zusammensetzung nachvollziehbar machen.
3. Analysewerte einordnen
Rohprotein, Rohfett, Rohasche, Rohfaser und Feuchtigkeit sind wichtige Anhaltspunkte. Allein zeigen sie aber noch nicht, ob das Futter hochwertig ist oder zu deinem Hund passt.
4. Zusatzstoffe bewerten
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe können Vitamine und Spurenelemente gezielt ergänzen. Eine lange oder kurze Liste ist deshalb nicht automatisch gut oder schlecht.
5. Fütterungsmenge überprüfen
Die Herstellerangabe ist ein Ausgangspunkt. Gewicht, Alter, Aktivität, Kastrationsstatus, Leckerlis und individuelle Verwertung bestimmen die tatsächlich passende Menge.
Dein 30-Sekunden-Check
- Allein- oder Ergänzungsfuttermittel?
- Für welche Lebensphase geeignet?
- Zutaten verständlich benannt?
- Analysewerte und Zusatzstoffe angegeben?
- Menge realistisch für deinen Hund?
Die Angaben bieten eine erste Orientierung. Ob ein Futter den individuellen Bedarf deines Hundes abdeckt, lässt sich nicht anhand einzelner Werbeaussagen oder Analysewerte beurteilen.
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